{"id":1385,"date":"2019-12-12T11:18:15","date_gmt":"2019-12-12T11:18:15","guid":{"rendered":"http:\/\/unsere-natur.art\/?p=1385"},"modified":"2022-01-22T16:00:54","modified_gmt":"2022-01-22T15:00:54","slug":"unser-gutes-lachsfilet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/unser-gutes-lachsfilet\/","title":{"rendered":"Unser gutes Lachsfilet"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Der Lachs. Salmo salar. K\u00f6nig der Fische. Das Sinnbild f\u00fcr wilde und saubere Fl\u00fcsse, f\u00fcr Freiheit, Zielstrebigkeit und pure Kraft. Nahrungsgrundlage f\u00fcr riesige \u00d6kosysteme, Nahrungsgrundlage f\u00fcr den Mensch. Eines der beliebtesten Lebensmittel in deutschen K\u00fcchen, gesunder Trendfood und Hoffnungstr\u00e4ger der Fischereiwirtschaft. Anl\u00e4sslich der Wahl zum deutschen &#8220;Fisch des Jahres 1992, 2000 &amp; 2019&#8221;, ist es Zeit, das Schicksal des atlantischen Lachs bzw. dessen Bestand in deutschen Fl\u00fcssen und deutschen Tiefk\u00fchltruhen, etwas genauer zu beleuchten. Um einen m\u00f6glichst guten \u00dcberblick \u00fcber dieses Thema, einen sensibelen Umgang mit unserer Natur und damit eine saubere K\u00fcche zu erhalten, wird auch das Schicksal der pazifischen Lachse in diese Aufkl\u00e4rung einflie\u00dfen, denn auch Sie landen in unseren Superm\u00e4rkten und damit auf unseren Tellern. <\/p>\n\n\n\n<p>Lachs ist ein bedeutendes Wirtschaftsgut. Der Nutzungsstatus der Wildbest\u00e4nde, des atlantischen Lachs, wird derzeit durch die globale Fischereiwirtschaft mit &#8220;hochkommerziell&#8221; eingestuft, die Nutzung innerhalb von Aquakulturen mit &#8220;kommerziell&#8221;. Bevor wir n\u00e4her auf die Auswirkungen, Folgen und Probleme dieser Nutzung eingehen, betrachten wir zuerst die Lebensweise, das Verbreitungsgebiet und die sich dadurch ergebenden Voraussetzungen f\u00fcr einen objektiveren Blickwinkel. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/photos-of-Atlantic-salmon-e1566741639877.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1640\" width=\"454\" height=\"148\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/photos-of-Atlantic-salmon-e1566741639877.jpg 793w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/photos-of-Atlantic-salmon-e1566741639877-300x98.jpg 300w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/photos-of-Atlantic-salmon-e1566741639877-768x251.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><figcaption>m\u00e4nnlicher atlantischer Lachs im Laichkleid [1]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Lachse leben, gr\u00f6\u00dften Teils, in den gem\u00e4\u00dfigten und arktischen Zonen des Atlantischen Ozeans und seinen Randmeeren, der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re und sind gleichzeitig mit Binnenpopulationen in Russland, Finnland, Schweden, Norwegen und Nordamerika vertreten. Schauen wir nach Europa, so finden wir Ihn von den n\u00f6rdlichen polaren Regionen, \u00fcber die K\u00fcsten der baltischen Staaten bis hinunter nach Portugal. Deutschland befindet sich also direkt im Zentrum seines Verbreitungsgebietes.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"318\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7493.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1462\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7493.png 640w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7493-300x149.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption>Verbreitungsgebiet des atlantischen Lachs [2]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Er lebt die gr\u00f6\u00dfte Zeit seines Lebens in kleinen bis hin zu gro\u00dfen Fl\u00fcssen und Flusssystemen, mit m\u00e4\u00dfiger bis starker Str\u00f6mung, kiesigem bzw. steinigem Untergrund und bevorzugt sauerstoffreiches, k\u00e4lteres Wasser (4\u00b0C &#8211; 12\u00b0C). Die Jungtiere leben ein bis sechs Jahre im S\u00fc\u00dfwasser, bevor sie in k\u00fcstennahe Gew\u00e4sser oder den offenen Ozean wandern, in dem sie sich weitere ein bis vier Jahre aufhalten, um dann zielsicher, zum Laichen, wieder in den Oberlauf, ihres Heimatflusses zu wandern. Lachse k\u00f6nnen bis zu 10 Jahren alt werden, der Schnitt liegt jedoch bei 4 bis 6 Jahren. Um Gr\u00f6\u00dfen bis maximal 150cm zu erreichen fressen die erwachsenen Tiere, Tintenfische, Shrimps und Fische, wie Sprotte oder Hering. Jungfische ern\u00e4hren sich haupts\u00e4chlich von aquatischen Insekten, Weichtieren, Krebstieren und Kleinfisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Quellenangaben \u00fcber die letzten wilden Lachse aus den gr\u00f6\u00dften deutschen Gew\u00e4ssersystemen, Rhein und Elbe, variieren sehr stark. Es ist, laut Datenlage, davon auszugehen, dass die Best\u00e4nde, schleichend, zwischen 1900 &amp; 1950 verschwanden. Die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig. Durch Querverbauungen (Stauwehre) wurde die Laichwanderung, respektive die Fortpflanzung der Fische unm\u00f6glich gemacht und die sich, durch Industrieabw\u00e4sser, stark verschlechternde Wasserqualit\u00e4t wirkte zus\u00e4tzlich als chemische Barriere. Hinzu kommen \u00dcberfischung und die &#8211; &#8220;lineare Regulierung&#8221; &#8211; die Begradigung der Fl\u00fcsse. Trauriger &#8220;Nebeneffekt&#8221;: nicht nur die Lachsbest\u00e4nde, sondern auch St\u00f6r, Schn\u00e4pel, Finte, Maifisch, Flussneunauge, Meerneunauge und Meerforelle verschwanden so aus unseren Fl\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute gibt es Lachse und Meerforellen, aufgrund der unerm\u00fcdlichen und aufopferungsvollen Arbeit, vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, wieder in deutschen Fl\u00fcssen. Alle anderen aufgez\u00e4hlten Arten werden in unseren Fl\u00fcssen, teilweise, weiterhin vermisst. Wiederansiedelungsprogramme f\u00fcr Lachs und Meerforelle existieren seit Anfang der 80iger Jahre im alten Bundesgebiet &#8211; Lachs2000 im Rhein &#8211; und seit der politischen Wende, in den neuen Bundesl\u00e4ndern. Mit beachtlichem Erfolg. So sind der Lachsbach (Bad Schandau) und die Stepenitz (Wittenberge) zwei viel versprechende Projekte in Sachsen und Brandenburg, im Einzugsgebiet der Elbe. Die Sieg in Nordrhein-Westfalen sowie Aller und Oker in Niedersachsen sind die prominentesten Fl\u00fcsse auf altem Bundesgebiet, die heute wieder vom Lachs bewohnt werden. Das sich der Lachs mittlerweile wieder in deutschen Fl\u00fcssen selbst reproduziert und viel f\u00fcr Ihn getan wird ist eine sehr gute Nachricht. Am Ende dieses Artikels finden Sie einige weiterf\u00fchrende, lesenswerte Links zu diesem Thema. Das Wanderfischprojekte am Rand des gesellschaftlichen Bewusstseins stehen, dass der Bestand bei Weitem noch nicht gro\u00df und kr\u00e4ftig genug ist, so dass menschlicher Schutz und unterst\u00fctzendes Eingreifen \u00fcberfl\u00fcssig w\u00e4re, Stand der Dinge. Deutscher Wildlachs f\u00fcr die K\u00fcche bleibt als vorerst nur wenigen Fischern und gl\u00fccklichen Anglern vorbehalten, denen der Fang eines so seltenen Tieres gelingt. Fraglich bleibt, ob die Entnahme eines gesunden deutschen Wildlachses ,unter diesen Bedingungen, \u00fcberhaupt gerechtfertigt w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen wir auf die <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"&quot;Rote Liste&quot;, der vom Aussterben bedrohten Tierarten (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.iucnredlist.org\/\" target=\"_blank\">&#8220;Rote Liste&#8221;, der vom Aussterben bedrohten Tierarten<\/a>, so finden wir den <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"atlantischen Lachs (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.iucnredlist.org\/species\/19855\/9026693\" target=\"_blank\">atlantischen Lachs<\/a> mit der, seit August 1996 g\u00fcltigen, offiziellen Einstufung &#8220;least concern&#8221; &#8211; nicht gef\u00e4hrdet (wortw\u00f6rtlich: am wenigsten Sorge). Dem Lachs, scheint es, in seinem restlichen Verbreitungsgebiet, also sehr viel versprechend zu ergehen. Ist das wirklich so?<\/p>\n\n\n\n<p>2012 wurden ~80 Millionen Tonnen Fisch weltweit gefangen*. Laut <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"fishforward.eu  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.fishforward.eu\/de\/project\/ueberfischung-eine-tatsache-in-zahlen\/\" target=\"_blank\">fishforward.eu <\/a>werden heute 29% der weltweiten Fischbest\u00e4nde \u00fcberfischt. In den EU-Gew\u00e4ssern des Nordostatlantiks werden derzeit 30 von 62 Best\u00e4nden zu intensiv befischt, weiteres Steigerungspotential fehlanzeige. Die Lachsbest\u00e4nde hingegen scheinen, schenken wir dieser Einstufung Glauben, in den letzten 20 Jahren, vorbildlich gesch\u00fctzt und kaum befischt worden zu sein. F\u00fcr das Bundesgebiet ist der Lachs aktuell unter dem Anhang II der FFH-Richtlinie aufgelistet. Das bedeutet: &#8220;Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse, f\u00fcr deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden m\u00fcssen.&#8221;[I] <\/p>\n\n\n\n<p>Ist seine Situation nur in Deutschland so kritisch zu bewerten?<\/p>\n\n\n\n<p>Bei unseren europ\u00e4ischen Nachbarn und in den nordpazifischen Regionen, ist die Situation der Lachsbest\u00e4nde genauso wenig als &#8220;sorgenfrei&#8221; einzustufen. Hier liegen die Probleme anders verteilt. Aber auch hier haben Stauanlagen, Gew\u00e4sserverunreinigung und schonungslose \u00dcberfischung den Lachsen arg zugesetzt. Weitere Probleme kommen dazu. Gl\u00fccklicherweise sind die Best\u00e4nde in Skandinavien, auf den britischen Inseln und Island zur Zeit noch existent, so dass eben auch von hier die Br\u00fctlinge (zumeist Schweden, wenn nicht selbst erbr\u00fctet) f\u00fcr deutsche Wanderfischprogramme stammen. Gerade in Skandinavien, Island und Gr\u00f6nland hat das Thema Lachs einen gro\u00dfen gesellschaftlichen Stellenwert. Dort bedeutet &#8220;Lachs&#8221; Lebensgrundlage!<\/p>\n\n\n\n<p>Das vor Allem in Norwegen ein ganz anderes Problem massiven Schaden angerichtet hat, ganze Fl\u00fcsse und mit ihnen ganze Lachsst\u00e4mme verloren gingen, werden wir gleich noch betrachen. Von vergiftetem Meerwasser und bedrohten Regenw\u00e4ldern in Brasilien ganz zu schweigen. Unter diesen Umst\u00e4nden unsere K\u00fcche sauber zu halten erscheint immer schwieriger. Flie\u00dfender \u00dcbergang Richtung moderner Aquakultur und Ihrer Folgen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/lachs-1024x798.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-556\" width=\"512\" height=\"397\"\/><figcaption>&#8220;Bio &#8211; Lachsfilet&#8221;, Collage &#8211; mixed media auf Leinwand, 40x30cm <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Trotz der offensichtlich traurigen und Besorgnis erregenden Situation dieser Tierart, ist dieser Fisch in nahezu jeder Supermarktk\u00fchltruhe oder gehobenen Fischtheke, am St\u00fcck oder in Form von Filets zu finden &#8211; und das weltweit. Eine norwegische Fischereiunternehmung wirbt mit 14 Millionen Lachs-Mahlzeiten t\u00e4glich! Ohne modernes Fishfarming, ohne Fischmast h\u00f6chstwahrscheinlich nicht m\u00f6glich. Wir haben nun die Qual der Wahl zwischen echtem Wildlachs und Lachs aus Aquakultur, dass alles mit oder ohne G\u00fctesiegel. Betrachten wir zuerst die Filets aus vorrangig norwegischen Netzgehegen, bevor wir die Herkunft des Wildlachses hinterfragen. Der, mit h\u00f6chster Wahrscheinlichkeit aus dem n\u00f6rdlichen Pazifik zu uns kommt und wo dessen Bejagung \u00e4hnlich problematische Auswirkungen hat. Alle folgenden Details sind der \u00d6ffentlichkeit seit l\u00e4ngerem bekannt und nicht neu.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Von bester Herkunft: Unser BIO-Lachs stammt aus kleinen Betrieben in Norwegen. Im rauen  norwegischen Klima werden mit gro\u00dfer Hingabe Lachse in \u00f6kologischen Aquakulturen gez\u00fcchtet. Wie ihre wilden Artgenossen schl\u00fcpfen auch die BIO-Lachse im S\u00fc\u00dfwasser und verbringen dort ihre ersten 16 Monate. Danach ziehen sie schonend ins Salzwasser um: Im k\u00fchlen und milden Meerwasser der Fjorde Norwegens d\u00fcrfen die Lachse ein weiteres Jahr  verbringen. Dort schwimmen sie gegen die starke Str\u00f6mung des Atlantiks, was zu einer hervorragenden Fleischstruktur f\u00fchrt. Die BIO-Lachse werden w\u00e4hrend der gesamten Zucht ausschlie\u00dflich mit Nahrung aus \u00f6kologischer Erzeugung gef\u00fcttert.&#8221;[II] <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"502\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bio-Lachs-Herkunft-Fische-Produkte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1436\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bio-Lachs-Herkunft-Fische-Produkte.jpg 780w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bio-Lachs-Herkunft-Fische-Produkte-300x193.jpg 300w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bio-Lachs-Herkunft-Fische-Produkte-768x494.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><figcaption>norwegische Aquakultur aus einer Werbekampagne [3]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>So wirbt eine gro\u00dfe deutsche Fischereiunternehmung f\u00fcr Ihren Bio-Lachs aus Aquakultur in Norwegen. Die Aquakultur, in unserem Fall die Fischmast gewinnt aufgrund der \u00dcberfischung der Meere immer weiter an Bedeutung. Weitere Zuchtobjekte: Algen, Muscheln und Krebse, wobei zwischen Mast f\u00fcr die Lebensmittelindustrie, Anbau f\u00fcr Futtermittel,- chemische-, und pharmazeutische Industrie (Algen und Pflanzen) sowie Aufzucht zur Arterhaltung unterschieden wird. Wie in der modernen Wirtschaft \u00fcblich, m\u00f6glichst wenig &#8220;Input&#8221;, daf\u00fcr viel &#8220;Output&#8221;. <\/p>\n\n\n\n<p>Norwegischer Lachs ist industrieller Hoffnungstr\u00e4ger, nicht nur in Deutschland. Heute stammen 93 % aller verkauften Atlantiklachse aus der Fischzucht, dagegen nur 7 % aus dem offenen Meer. Die norwegische Regierung will, um nicht l\u00e4nger nur vom Erd\u00f6lexport abh\u00e4ngig zu sein, die Lachs &#8211; Produktion bis 2050 verf\u00fcnffachen. Doch so wild &#8211; romantisch wie das Erzeugerland selbst und die Darstellung in der modernen Produktwerbung, ist die Massenproduktion bei weitem nicht. Rund 50.000 bis 100.000 Tiere k\u00f6nnen in einem einzelnen Netzk\u00e4fig gehalten werden. Kaum Platz und wenig Str\u00f6mung. Denn, gerade st\u00e4rkere Meeresstr\u00f6mungen im Zusammenwirken mit schwerem Wetter k\u00f6nnen den Verlust des Gro\u00dfteils des geh\u00e4lterten Fischbestandes bewirken und das ist in der Vergangenheit geschehen! Das ist einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr massive Umweltsch\u00e4den in und an norwegischen Gew\u00e4ssern. Entkommene Farmfische vermischen sich mit wilden Lachspopulationen und verf\u00e4lschen so das gesunde Erbgut. Die gesundheitlichen Probleme der Zuchtfische erreichen so die Wildbest\u00e4nde. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Die mit dieser Form von Intensivhaltung einhergehenden hohen Besatzdichten und stressgeschw\u00e4chten Immunsysteme machen die Fische anf\u00e4llig f\u00fcr verschiedene Arten von Krankheiten, darunter Flossenverletzungen durch st\u00e4ndiges Reiben an Artgenossen, Katarakt sowie Parasitenbefall.&#8221;[III] Lassen wir die entstehenden Abf\u00e4lle, die allm\u00e4lige Erblindung und die typisch abgewetzten Flossen und aufgeriebenen M\u00e4uler, die f\u00fcr jeden Fisch als zuchttypisches Merkmal gelten k\u00f6nnen, einmal au\u00dfen vor. Mit Parasitenbefall ist im allgemeinen die t\u00f6dliche Lachslaus, ein Parasit namens Gyrodactilus salaris, gemeint, der die Fische an fast jedem erdenklichen K\u00f6rperteil, zumeist aber Kiemen und After, bef\u00e4llt und die Schleimh\u00e4ute der Wirte abweidet. Die Fische werden bei lebendigem Laib zerfressen. Das Ende vom Lied: ein toter Lachs.  <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7488-1024x751.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1387\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7488-1024x751.jpg 1024w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7488-300x220.jpg 300w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7488-768x564.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Gro\u00dfaufnahme des Lachsparasit Gyrodactilus salaris [4]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gyrodactilus salaris ist ein Ektoparasit, der auf der K\u00f6rperoberfl\u00e4che eines Wirtes lebt und zur Gattung der Kiemenw\u00fcrmer geh\u00f6rt. Er wird circa einen halben Millimeter lang und geb\u00e4rt lebende Junge, die fast so gro\u00df sind wie er selbst. Durch seinen Fressapparat sondert er, ein Fischhaut aufl\u00f6sendes, Enzym ab und ern\u00e4hrt sich so von Schleim und gel\u00f6ster Haut. Das Immunsystem des Wirtes wird geschw\u00e4cht und ist damit anf\u00e4lliger f\u00fcr Folgeinfektionen durch weitere Erreger bzw. zus\u00e4tzliche Erkrankungen. Gyrodactilus salaris bef\u00e4llt au\u00dferdem Regen-bogenforelle, See- &amp; Bachsaibling, europ\u00e4ische \u00c4sche und Bachforelle. <\/p>\n\n\n\n<p>Sind von der Lachslaus befallene Farmfische entkommen, ist das Kind sprichw\u00f6rtlich in den Brunnen gefallen. Traurige Realit\u00e4t: Der Parasitenbefall wilder Lachsbest\u00e4nde ist leider seit den 70iger Jahren Geschichte, ganze Lachspopulationen sind Geschichte, das aquatische Leben in diesen Fl\u00fcssen ist Geschichte. Bis 2001 wurden die wilden Lachsbest\u00e4nde von 41 norwegischen Fl\u00fcssen, durch den Anfangs ziemlich wahllosen, Einsatz des Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfungsmittels Rotenon als Gegenma\u00dfnahme, vernichtet. Bereits erw\u00e4hnter Nachteil des Rotenon &#8211; Einsatzes: nicht nur der Sch\u00e4dling stirbt, sondern mit Ihm Alles Andere auch. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignfull\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/P1000199-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1840\"\/><figcaption>Von Au\u00dfen sch\u00f6n anzusehen, innerlich tot &#8211; infizierter und behandelter Oberlauf eines norwegischen Lachsflusses<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mittlerweile werden in Norwegen vielversprechende Ergebnisse mit der Dosierung von w\u00e4ssrigem Aluminium und Schwefels\u00e4ure erzielt. Zwei weitere chemische Verbindungen, die allenfalls in Labore geh\u00f6ren, nicht aber in unseren Wasserkreislauf. Folgen und Auswirkungen: momentan unter Beobachtung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"400\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7487.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1388\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7487.png 700w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7487-300x171.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>infizierte (rot) und behandelte (blau) Lachsfl\u00fcsse in Norwegen [5]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7483-927x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1389\" width=\"546\" height=\"603\"\/><figcaption>Karte der infizierten und gesunden Lachsfl\u00fcsse in der Region Trondheim vom Ufer des oben gezeigten Flusslaufs<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Folgen des Parasitenbefalls und der Bek\u00e4mpfung sind f\u00fcr die Wildfische und deren Heimatfl\u00fcsse katastrophal. Damit nicht genug, die aktuellen Probleme der Fischzucht sind noch umfassender, denn der Parasitenbefall ist ein real existierendes Problem in vielen Mastanlagen der norwegischen Fjorde. Der Einsatz von Putzerfischen (z.B. Seehase) um die L\u00e4use zu vertilgen, ist relativ schwierig, denn die Lachse werden oft, um die tierischen Reinigungskr\u00e4fte nicht zu fressen, \u00fcberproportional gef\u00fcttert. Putzerfische k\u00f6nnen den Befall ohnehin nicht komplett beseitigen, das Parasitenproblem zu l\u00f6sen vermag aktuell nur der Einsatz von Chemie.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie in der modernen konventionellen Massentierhaltung an Land werden sch\u00e4dliche Pestizide eingesetzt. Gifte sind t\u00f6dlich, nicht nur f\u00fcr L\u00e4use. Dabei sind die Methoden unterschiedlich und g\u00e4ngige Praxis. Die Fische werden entweder vom Meerwasser isoliert, in einer Lauge gebadet, mit Pestiziden gef\u00fcttert oder gleich im K\u00e4fig &#8211; direkt im Meerwasser &#8211;  mit Giftl\u00f6sungen behandelt. In allen F\u00e4llen sind zur Zeit die Auswirkungen des Schadstoffeintrags nicht hinreichend untersucht. Die Auswirkungen sind in Norwegen \u00f6ffentlich bekannt und Teil einer gro\u00dfen Diskussion. Fischer klagen \u00fcber zur\u00fcckgehende Garnelenf\u00e4nge, die werden hin und wieder als tote stinkende Masse an die Str\u00e4nde gesp\u00fclt. Dorsche meiden mittlerweile die betroffenen Fjorde. Regierung, Aufsichtsbeh\u00f6rden, Lachsfarmer, Fischer und Wissenschaftler bem\u00fchen sich um eine L\u00f6sung, in der es zur Zeit nur unser \u00d6kosystem Meer als gro\u00dfen Verlierer gibt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das schwierigste Problem der chemischen Parasitenbek\u00e4mpfung ist die Tatsache, dass der Parasit offensichtlich wunderbar anpassungsf\u00e4hig an alle verwendeten Pestizide ist und so zur Zeit eine verbotene &#8220;Off-Label&#8221; Nutzung der eingesetzten Mittel gang und g\u00e4be ist. Das hei\u00dft, die Mittel werden, um \u00fcberhaupt wirkungsvoll zu sein, verbotener Weise, miteinander gemischt. Das diese Giftcocktails, unter Umst\u00e4nden, in mehreren Kilometern Umkreis um den Einsatzort verheerende Sch\u00e4den anrichten k\u00f6nnen ist belegt, wird aber billigend in Kauf genommen um die Nachfrage nach Lachsfilets zu befriedigen. Betrachten wir das Volumen des zum Verzehr exportierten  Lachsfleisches, h\u00e4tte ein Verbot dieser Behandlungsmethoden, durch die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden, den Zusammenbruch der norwegischen Lachszucht zu folge gehabt. Da dies nicht im Interesse der norwegischen Regierung und der entsprechenden Industrie ist, passiert zur Zeit nicht viel, au\u00dfer das der aktuelle Status Quo weiterhin bestand hat, der Streit zwischen allen Beteiligten in eine neue Runde geht, die Lachsfarmer weiterhin Cocktails mischen m\u00fcssen um Ihre &#8220;Produktionsmittel&#8221; zu sch\u00fctzen und teilweise misskreditierte, umweltsch\u00fctzende Wissenschaftler nicht wissen, wo sie mit Ihren Untersuchungen \u00fcberhaupt anfangen sollen. Selbst die schwedische Regierung warnt seit l\u00e4ngerer Zeit offiziell vor dem Verzehr von Hering und Lachs. Zu stark belastet und m\u00f6glicherweise gesundheitssch\u00e4dlich. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/luselaks2-1024x576-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1735\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/luselaks2-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/luselaks2-1024x576-300x169.jpeg 300w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/luselaks2-1024x576-768x432.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>gesch\u00e4digter Farmlachs [6]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Umweltsch\u00fctzer Kurt Oddekalv, der 1993 die Organisation <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/nmf.no\/\" target=\"_blank\">Green Warriors of Norway<\/a> gegr\u00fcndet hat, sagt: <em>\u201cDieser Lachs ist eigentlich nicht f\u00fcr den Verzehr geeignet. So wie ich das sehe, ist norwegischer Zuchtlachs das giftigste Lebensmittel auf der ganzen Welt.\u201d<\/em>  Wenn die Mitarbeiter Chemikalien gegen Seuchen und Viruserkrankungen verspr\u00fchen, m\u00fcssen sie Schutzanz\u00fcge und Atemmasken tragen. Um Beweise gegen die Lachsz\u00fcchter zu sammeln, verwendet er einen  ferngesteuerten Unterwasserroboter. Dieser zeigt eine 15 Meter dicke  Schicht aus Ablagerungen auf dem Grund unter den Netzen mit den Fischen. Eine Mischung aus Futterresten, Exkrementen und Chemikalien, die die dar\u00fcber eingepferchten Lachse belasten. <em>\u201cDer Grund des Fjords ist v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Die Mittel, die hier eingesetzt werden, hat man im  Zweiten Weltkrieg dazu verwendet, um Menschen zu t\u00f6ten.\u201d<\/em> sagt Kurt Oddekalv. [IV]<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Under a Fish Farm in Norway - Green Warriors\" width=\"760\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/eHsOBQgmFnk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch die erlassenen \u00d6ko &#8211; Richtlinien f\u00fcr die verwendeten Futtermittel sind nur auf den ersten Blick wohlklingend und vielversprechend. Im Detail ist festzustellen, dass auch hier einige Probleme zu l\u00f6sen sind um die Fische wirklich nachhaltig zu ern\u00e4hren. Da Lachse Raubfische sind, ben\u00f6tigen sie bestimmte Proteine, deren Bedarf,  klassisch durch die Verwendung von Fischmehl gedeckt wurde. F\u00fcr die Herstellung von Fischmehl kann auf die Reste aus der Herstellung von Speisefisch zur\u00fcck gegriffen werden. Das hei\u00dft, hier sollten eigentlich nur Reste aus \u00fcberwachten und MSC &#8211; zertifizierten Fischf\u00e4ngen verarbeitet werden, um die \u00dcberfischung der Weltmeere nicht noch zus\u00e4tzlich anzukurbeln. Ist das in der Praxis wirklich so? <\/p>\n\n\n\n<p>Da wir bei wachsender globaler Bev\u00f6lkerung, seit Jahren stagnierendem Weltfischfang (ca. ~80 bis 90 Mio. Tonnen j\u00e4hrlich) und der allgegenw\u00e4rtigen \u00dcberfischung fast aller speisefisch &#8211; tauglicher Best\u00e4nde, davon ausgehen k\u00f6nnen, dass der Rohstoff Fisch und damit das Futtermittel Fischmehl in Zukunft nicht mehr im derzeitigen Umfang zur Verf\u00fcgung steht, wird heute in der modernen Fischfutterherstellung auf pflanzliche Proteine zur\u00fcck gegriffen. Die in einem ausgewogenen \u00d6ko &#8211; Fischfutter enthaltenen Proteine, sollen nicht nur den Proteinbedarf der Fische decken, sondern auch noch nachhaltig produziert werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell werden die pflanzlichen Proteine aus brasilianischen Sojabohnen gewonnen, die als Proteinkonzentrat in Pulverform nach Norwegen importiert werden. Um ein Kilo Lachs zu produzieren werden 0,55kg Sojabohnen ben\u00f6tigt. Bei einer geplanten Verf\u00fcnffachung der Lachsproduktion in den n\u00e4chsten 30 Jahren, wird der Bedarf an Sojabohnen f\u00fcr die Fischfutterproduktion ebenfalls massiv ansteigen. Der norwegische Regenwald &#8211; Fonds kritisiert derzeit bereits den hohen Verbrauch an Sojabohnen f\u00fcr Fischfutter und warnt gleichzeitig vor weiterer Abholzung des brasilianischen Regenwaldes, f\u00fcr neue Plantagen, vor Vertreibung von Ureinwohnern und vor Einsatz von Pestiziden! Um die brasilianischen Resourcen zu schonen und nachhaltig zu nutzen, haben einige norwegische Futtermittel-hersteller 2015 ein Zertifikat unterschrieben, welches die Nutzung von umweltvertr\u00e4glichem Soja garantiert, dessen unbedenkliche Herstellung wiederum durch zwei nachhaltig produzierende Gesellschaften gew\u00e4hrleistet wird. Der Regenwald &#8211; Fonds bem\u00e4ngelt, in diesem Zusammenhang, bei einer der beiden Gesellschaften fehlende Transparenz, fehlende Kontrollroutinen und zu gro\u00dfz\u00fcgige Richtlinien f\u00fcr den Gebrauch von Petiziden, da in einigen F\u00e4llen Mittel genutzt werden d\u00fcrfen, die in Europa und den USA verboten sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2006 sind vom norwegischen Staat mehrere Millionen Kronen zum Regenwaldschutz gezahlt worden. Nun wird der selbe Regenwald, durch die steigende Nachfrage nach Soja-bohnen der landeseigenen Lachsproduktion, wieder bedroht. <\/p>\n\n\n\n<p>Neue alternative Futterquellen sind n\u00f6tig um eine derartige Industriemaschinerie am laufen zu halten. Vorschl\u00e4ge wie Tang, Holzsp\u00e4ne und Insektenmehl gibt es bereits und werden unter-sucht. Es bleibt zu hoffen das die zuk\u00fcnftige Rohstoffgewinnung &#8211; zumindest in der Futtermittelproduktion &#8211; wirklich nachhaltig ist, denn bei genauem Betrachten der Alternativen k\u00f6nnte nur eine Verlagerung der Probleme die Folge sein und keine wirkliche Verbesserung eintreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind alles keine neuen Erkenntnisse. Die aufgezeigten Probleme existieren leider schon viel zu lange. Die Missst\u00e4nde rund um die Produktion, deren Folgen und den m\u00f6glicherweise gesundheitsgef\u00e4hrdenden Verzehr von Zuchtlachs wurden und werden immer wieder in der \u00d6ffentlichkeit thematisiert, ge\u00e4ndert hat sich nicht viel. Entweder ist der gro\u00dfen Mehrheit der VerbraucherInnen das Schicksal und die Bedeutung der Lachse nicht bewusst oder es ist egal, weil es sie nicht direkt betrifft. Vielleicht ist es zu umst\u00e4ndlich Gewohnheiten zu \u00e4ndern? Bitte erinnern Sie sich an diese Geschichte, wenn Sie das n\u00e4chste Mal im Supermarkt oder bei Ihrem \u00f6rtlichen Fischer nach einem Lachsfilet Ausschau halten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"654\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7530-1024x654.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1715\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7530-1024x654.png 1024w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7530-300x192.png 300w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7530-768x491.png 768w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7530.png 1268w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Einblick ins Becken [7]<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es pazifischen Wildlachs! <\/p>\n\n\n\n<p>Wie auch bei unserem Bio-Lachs aus Aquakultur, wirft sich das Produktmarketing der Hersteller kr\u00e4ftig ins Zeug. Eisberge, silbern gl\u00e4nzende Kraftpakete, glasklare wilde Fl\u00fcsse und die, sonst so stigmatisierten, Grizzlyb\u00e4ren sind das Sinnbild f\u00fcr &#8220;Premiumfood der Extraklasse&#8221;. Sorgenfrei, weil gr\u00f6\u00dften Teils unter MSC &#8211; zertifizierten Richtlinien gefangen und produziert. So suggeriert es uns zumindest die moderne Produktwerbung. Ganz so \u00f6kologisch unbedenklich ist leider auch der Wildlachs nicht. Schaut man genauer auf die Etiketten der gefrorenen Filets, wird schnell klar, dass es sich zumeist um Wildf\u00e4nge aus dem n\u00f6rdlichen Pazifik handelt. Das ist auf der anderen Seite der Erde. Dort gibt es keine atlantischen Lachse. Aber eben die pazifischen Arten und auch diese Fische stehen durch \u00dcberfischung und moderne Fischmast geh\u00f6rig unter Druck. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7524-814x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1636\" width=\"374\" height=\"470\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7524-814x1024.jpg 814w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7524-239x300.jpg 239w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7524-768x966.jpg 768w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7524.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px\" \/><figcaption>die pazifischen Lachse von Oben nach Unten: Pink , Sockeye, Chum, Coho und Chinook [8] (der japanische Lachs fehlt)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Pazifische Lachse geh\u00f6ren ebenfalls zur Familie der Lachsfische, werden aber in eine andere Gattung (Oncorhynchus = Hakennase) eingeordnet und grob gesagt unterscheiden wir hier zwischen reinen S\u00fc\u00dfwasserfischen und, wie auch in Europa, Wanderfischen, die ebenfalls im S\u00fc\u00dfwasser geboren werden, dort aufwachsen, ins Meer ziehen, wachsen und zur Fortpflanzung zur\u00fcck in ihre Geburtsgew\u00e4sser wandern. Gro\u00dfer Unterschied zum atlantischen Lachs: nach der erfolgten Fortpflanzung sterben diese Lachsarten. Das, wiederum, ist elementar f\u00fcr den ganzen Lebensraum der pazifischen Lachse. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Fische investieren ihre gesamte Kraft in Ihre Nachkommen und in &#8220;ihr&#8221; \u00d6kosystem. Nicht nur die Lachsbr\u00fctlinge profitieren von diesem elterlichen N\u00e4hrstoffeintrag in die Gew\u00e4sser, sondern mehr als 137 Tierarten, wie zum Beispiel: M\u00f6ven, Enten, Adler, Otter, Salamander, Pelikane, Kondore, Seel\u00f6wen, Robben, Delfine, Eulen, Schlangen, Reiher, M\u00e4use, F\u00fcchse, Wiesel, Bergl\u00f6wen, Pottwale, Buckelwale, W\u00f6lfe und B\u00e4ren, ungeachtet der Pflanzen, um nur Einige zu nennen. Stellen Sie sich vor, auch hier w\u00fcrde dieser Kreislauf des Lebens zusammen brechen&#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Es ist Zeit, dass wir Menschen uns derart nachhaltiges Verhalten zum Vorbild nehmen !<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bestandssituation f\u00fcr Buckel,- Silber,- Rot,- Keta-, und K\u00f6nigslachs werden vom WWF als &#8220;gr\u00f6\u00dften Teils gut&#8221; angegeben. Eine sehr kritisch zu betrachtende Einstufung, im Bezug auf die Warnungen der First Nation People, auf die Arterhaltungsprojekte von Umweltschutzorganisationen und im Hinblick auf die Eintr\u00e4ge in der IUCN &#8211; Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Hier tauchen der Ketalachs (chum salmon), der K\u00f6nigslachs (chinook salmon), der Silberlachs (choho salmon) und der Buckellachs (pink salmon) mit &#8220;not evaluated &#8211; nicht bewertet\/nicht ausgewertet\/nicht beurteilt&#8221; auf, einzige Ausnahme der Rotlachs (sockeye salmon). Er wird mit &#8220;least concern &#8211; nicht gef\u00e4hrdet (wortw\u00f6rtlich: am wenigsten Sorge)&#8221; gewertet. Die Frage nach dem &#8220;Warum diese Daten fehlen&#8221; bleibt unbeantwortet. <\/p>\n\n\n\n<p>Desweiteren ist anzumerken, dass die vom MSC, Marine Stewardship Council, eine weltweit t\u00e4tige Non-Profit-Organisation, der Umwelt- und Verbraucherverb\u00e4nde, Wissenschaftler und Fischereiwirtschaft angeh\u00f6ren, bewertete Bestandssituation auch im WWF-Fischratgeber, zweigeteilt wird. F\u00fcr die Fanggebiete FAO67 (Ostpazifik; Alaska, Kanada &amp; USA) wird die Situation vom WWF, wie folgt, beurteilt: &#8220;Das US-amerikanische Management in Alaska (Nordostpazifik) ist umfassend und wirkungsvoll, das kanadische Management im Nordostpazifik ist mit Abstrichen effektiv. Im Nordwestpazifik hingegen befinden sich die russischen Best\u00e4nde des Keta-, Buckel- und Rotlachses in einem schlechten Zustand, es fehlen jedoch Daten zum Silber- und K\u00f6nigslachs.&#8221; MSC wird nicht nur von Greenpeace aufgrund einer hohen Toleranzgrenze der MSC &#8211; Mindestanforderungen kritisiert. Halbwegs unabh\u00e4ngige russische und japanische Quellen k\u00f6nnen, aufgrund der Sprachbarriere, leider nicht befragt werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7516.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1583\" width=\"488\" height=\"313\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7516.jpg 485w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7516-300x192.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><figcaption>Einteilung der FAO Fanggebiete [9]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die pazifischen Lachsarten und deren Best\u00e4nde werden also von Regierungsorganisationen (und zum Gl\u00fcck von Umweltschutzverb\u00e4nden) beobachtet, sind aber gr\u00f6\u00dftenteils nicht von der Roten Liste untersucht und bewertet, unterliegen keinem besonderen Artenschutz von offizieller staatlicher Seite und werden durch die Fischereiwirtschaft und deren \u00fcbergeordneten Organisationen nach wirtschaftlichen und politischen Interessen beurteilt, aufgeteilt und letztlich befischt. Bedenkliche Zust\u00e4nde. Sollte dieses importierte Lachsfilet wirklich in unseren Pfannen und Tellern landen?   <\/p>\n\n\n\n<p>Einzig dem hohen Einsatz und dem Engagement globaler und regionaler Umweltsch\u00fctzerInnen, der First Nation People und bewusster Menschen vor Ort ist es zu verdanken, dass sich die Situation der pazifischen Lachse und ihres Lebensraumes (zumindest an den nordamerikanischen K\u00fcsten) noch nicht so katastrophal pr\u00e4sentiert, wie die Ihres europ\u00e4ischen Verwandten bei Uns. Japanische und russische Bedingungen bleiben leider weiterhin au\u00dfen vor.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/160830-sa-wild-salmon-is-life-poster-6877-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1835\" width=\"319\" height=\"479\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/160830-sa-wild-salmon-is-life-poster-6877.jpg 683w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/160830-sa-wild-salmon-is-life-poster-6877-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><figcaption> First Nation People &#8211; &#8220;Wildlachs ist Leben&#8221;  [10]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Fangquoten und die damit einhergehenden Regeln zum Fischfang werden in den landeseigenen Hohheitsgew\u00e4ssern vom jeweiligen Land festgelegt. Diese Gew\u00e4sser enden 200 Seemeilen vor der K\u00fcste, in internationelen Gew\u00e4ssern. In welchem Gebiet, welcher Fisch mit welchen Methoden bejagt werden darf, regelt in Europa der Ministerrat zusammen mit Norwegen im Rahmen der GFP (Gemeinsame Fischereipolitik). Dieser legt den TAC (Total allowable catch) &#8211; die zum Fang freigegebene H\u00f6chstmenge pro Fischart &#8211; fest. Diese Festlegungen st\u00fctzen sich auf wissenschaftliche Empfehlungen des Internationalen Rates f\u00fcr Meeresforschung (International Council for the Exploration of the Sea), ICES, in Kopenhagen. Diese wissenschaftlichen Daten sind jedoch lediglich die Ausgangswerte der \u00dcberlegungen. Die festgelegte H\u00f6he der Fangquoten ist zu gro\u00dfen Teilen politisch motiviert. Soweit zum Vorgehen in Europa. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Fangquoten und Reglements, speziell f\u00fcr unsere erw\u00e4hnten Lachsarten, regelt die North Pacific Anadromous Fish Commission (NPAFC) unter dem Dach der FAO &#8211; Food and Agriculture Organization of the United Nations, deren Reglement seit 1993 in Kraft ist. Mitgliedsstaaten: USA, Kanada, Japan und Russland. Auch hier werden Fangquoten und Methoden zwischenstaatlich vorgegeben, politisch aufgeteilt und kontrolliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine, durch die MSC und den WWF Fischratgeber, pauschale und zweideutige Beurteilung der Bestandssituation, hervorgerufen durch den Befischungsdruck der berechtigten und unberechtigten Fischereiunternehmen der Anrainerstaaten, nach dem Motto &#8220;Im Westen gut &#8211; im Osten schlecht&#8221;, ist im Hinblick auf den Wert dieser Information f\u00fcr uns als Verbraucher auf der anderen Seite der Erde, nicht nur fraglich sondern sicherlich sehr irref\u00fchrend. Fangquoten werden in der Regel weltweit ausgesch\u00f6pft, gelten doch diese Quoten als maximal vertr\u00e4gliche Entnahmemenge f\u00fcr die jeweilige Fischart. Das bei dieser Betrachtung die F\u00e4nge durch Piraterie und Schwarzfischerei noch nicht enthalten sind, sollte bedacht werden. Denn addieren wir diese Mengen, sind die offiziellen globalen Berechnungen und Vorgaben ohnehin hinf\u00e4llig. Zauberwort &#8220;Dunkelziffer&#8221;. Das weltweit rund 800 Millionen Menschen von der Fischerei indirekt oder direkt abh\u00e4ngig sind, tr\u00e4gt zus\u00e4tzlich gro\u00dfes soziales Konfliktpotential  aber auch eine gigantische Chance, im Hinblick auf die Zukunft, mit sich. Eine recht verzwickte Verkettung von Mechanismen die hier zusammen spielen und nicht nur direkten Einfluss auf die Lebensbedingungen der Fische haben, sondern auch auf unser Kaufverhalten. Welches wiederum ebenfalls direkte Auswirkung auf die Lebensbedingungen der Fische hat. Aufkl\u00e4rung ist dringend n\u00f6tig. <\/p>\n\n\n\n<p>Betrachten wir die Methoden der Hochseefischerei, ist festzustellen, dass gerade hier die Spezies Mensch in den letzten Jahrzehnten so verantwortungslos vorgegangen ist, dass mittlerweile \u00fcber 60% der globalen Best\u00e4nde \u00fcberfischt sind. Genaue Zahlen fehlen &#8211; Zufall? <\/p>\n\n\n\n<p>Es ist Zeit f\u00fcr eine kritische Betrachtung der globalen Hochseefischereiwirtschaft! Moderne Fangmethoden wie zum Beispiel der Einsatz von Hebenetzen, so genannten Ringwaden (Umschlie\u00dfungsnetze) ist durch die Anpassung der Maschenweiten, eingebauter Flucht\u00f6ffnungen und der modernen elektronischen Echoortung sicherlich zu den schonendsten Verfahren zu z\u00e4hlen und wird in der (bewussten) nordamerikanischen Lachsfischerei oft und gern verwendet. Gerade in den nordwestlichen pazifischen K\u00fcstenregionen der First Nation, gibt viele kleinere Fischereiunternehmungen, Familienfirmen und  Privatleute, die &#8220;ihre&#8221; Lachsbest\u00e4nde hegen, pflegen und verehren. Diese Menschen wissen um die elementare Wichtigkeit dieser Tiere f\u00fcr das Meer, f\u00fcr den Wald und damit f\u00fcr uns Alle. Diese Best\u00e4nde bilden Ihre Lebensgrundlage! Fangquoten werden \u00f6ffentlich diskutiert und gegebenenfalls, lokal verringert um auf die \u00f6rtlichen Gegebenheiten besser reagieren zu k\u00f6nnen. Dies sind die  Vorbilder, die Uns zeigen, dass Artenschutz und einhergehende sensible Nutzung, m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie nachhaltiger Umweltschutz im Sinne aller Beteiligten aussehen kann, zeigt seit \u00fcber 20 Jahren die <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"&quot;Save Our Wild Salmon Coalition&quot; (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.wildsalmon.org\" target=\"_blank\">&#8220;Save Our Wild Salmon Coalition&#8221;<\/a>, ein Zusammenschluss zwischen Umweltschutzorganisationen und kommerziellen Fischerei-, sowie Sportfischereiverb\u00e4nden, Wirtschafts-, und Wasserverb\u00e4nden. Projekte wie &#8220;<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Sch\u00fctzt die Orcas durch Wiederansiedelung der Lachse&quot; (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.wildsalmon.org\/projects\/protecting-orca\/protecting-orca-by-restoring-salmon.html\" target=\"_blank\">Sch\u00fctzt die Orcas durch Wiederansiedelung der Lachse&#8221;<\/a> verdeutlichen den Vorbildcharakter und erinnern uns an unsere eigene Verantwortung. <\/p>\n\n\n\n<p>Kehren wir noch ein mal zu den Fangmethoden zur\u00fcck. Die erw\u00e4hnte Ringwadenfischerei ist im Vergleich zur Schleppnetz- und Grundschleppnetzfischerei, sehr schonend f\u00fcr den Gew\u00e4sserboden. Ziehen wir die Langleinenfischerei und Stell- sowie Treibnetzfischerei dazu, ist diese Methode sehr selektiv und schonend, da die weltweite durchschnittliche Beifangquote mit (laut FAO) 5%, deutlich unter der weltweiten Durchschnittsbeifangquote von 8% liegt. <\/p>\n\n\n\n<p>Alle aufgez\u00e4hlten Fischereimethoden sind Gegenstand weltweiter Kritik, vor allem von Seashepherd, Greenpeace und vieler weiterer Organisationen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn immer noch unbedingt Lachs auf dem Speiseplan stehen soll, sind wir als Verbraucher, im Zusammenhang mit dem Erwerb von Wildlachsfilets, unbedingt verpflichtet, darauf zu achten, dass dieser nach M\u00f6glichkeit eben mit Ringwaden\/Hebenetzen gefangen wurde und nicht, wie auf folgendem Bild aus einem \u00f6rtlichen Supermarkt zu sehen ist, mit Hilfe der Langleinenfischerei angelandet werden konnte. Tragischer und verwirrender Weise wird dieses Produkt als nachhaltig deklariert, was allein durch den Einsatz der Langleine auf keinen Fall gerechtfertigt ist. Was bedeutet das f\u00fcr unser Mitagessen?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/e19b6a84-8d8e-4dc1-bd40-d1b10a074240-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1463\" width=\"666\" height=\"499\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/e19b6a84-8d8e-4dc1-bd40-d1b10a074240.jpg 1024w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/e19b6a84-8d8e-4dc1-bd40-d1b10a074240-300x225.jpg 300w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/e19b6a84-8d8e-4dc1-bd40-d1b10a074240-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px\" \/><figcaption>Buckellachs aus Alaska &#8211; mit Langleine gefangen und als Nachhaltig deklariert <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Stellen Sie sich vor, die J\u00e4ger in Ihrer Heimat w\u00fcrden eine bis maximal 130 Kilometer lange Kunststoffleine mit circa 20.000 Haken, bek\u00f6dert mit Fisch- oder Fleischresten, in Ihren \u00f6rtlichen W\u00e4ldern, f\u00fcr mehrere Tage &#8211; wenn nicht wochenlang &#8211; auslegen, mit dem Ziel nur F\u00fcchse zu fangen. W\u00fcrden wirklich nur F\u00fcchse gefangen werden? Stellen sie sich dieses Massaker vor! Auf den Weltmeeren trauriger Alltag.<\/p>\n\n\n\n<p>Langleinenfischerei z\u00e4hlt neben Schlepp- &amp; Grundschleppnetzen, sowie Treibnetzen zu den Methoden, die mit Abstand die h\u00f6chsten Beifangquoten erzielen. Lassen wir die, durch Schleppnetze, zerst\u00f6rten Korallenriffe und den umgepfl\u00fcgten Meeresgrund einmal au\u00dfer Acht, so werden weltweit j\u00e4hrlich etwa 30 Millionen Tonnen Fisch als unerw\u00fcnschter Beifang auf die Decks der Kutter und Trawler gehievt. Rochen, Haie, Delfine, Wale, Schildkr\u00f6ten, Jungfische und, bei der Langleinenfischerei, vor Allem Seev\u00f6gel wie einige vom Aussterben bedrohte Albatrosarten und Fregattv\u00f6gel. Laut Sch\u00e4tzungen von <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Birdlife International (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.birdlife.org\/\" target=\"_blank\">Birdlife International<\/a>, muss auf 2.500 Haken ein toter Albatros gerechnet werden. Da weltweit, j\u00e4hrlich etwa 21 Millionen Haken ausgebracht werden sind besonders Seev\u00f6gel stark bedroht. Dunkelziffern unbekannt. Sch\u00e4tzungen zu Folge sterben so jedes Jahr etwa 300.000 V\u00f6gel &#8211; davon rund 100.000 Albatrosse. Wieso das oben abgebildete Filet, bei diesem Hintergrund, ein G\u00fctesiegel erh\u00e4lt, ist r\u00e4tselhaft und sehr bedenklich. Bitte versuchen Sie, auch wenn es nicht leicht ist, derartige Details bei Ihrem n\u00e4chsten Einkauf zu beachten. F\u00fchlen Sie, studieren sie die Etiketten. So viele tierische Produkte erfordern unsere sensible Betrachtung. Fischereiprodukte ganz besonders!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8717-e1576148605866.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2060\" width=\"696\" height=\"521\" srcset=\"https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8717-e1576148605866.jpg 800w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8717-e1576148605866-300x225.jpg 300w, https:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8717-e1576148605866-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px\" \/><figcaption>ertrunkener Albatross an einer Langleine [11]<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Schicksal des atlantischen Lachses h\u00e4ngt nunmehr an einem seidenen Faden. Seine Wildbest\u00e4nde sind existenziell gef\u00e4hrdet, drohen durch fortschreitende Umweltzerst\u00f6rung und menschliche Unvernunft zu kollabieren und dennoch werden t\u00e4glich, tausende Tiere geschlachtet, um menschliche Luxusbed\u00fcrfnisse zu befriedigen. Die zur Schonung der Wildfische gefangen gehaltenen Zuchtfische sind zumeist krank, siechen unter dem Deckmantel der romantisch verkl\u00e4renden Produktwerbung dahin und gef\u00e4hrden, aufgrund teilweise katastrophaler, umweltsch\u00e4dlicher Produktionsbedingungen, nicht nur die wilden Fische und uns Menschen sondern auch das globale \u00d6kosystem und damit unsere Zukunft. \u00d6kologische und konventionelle Produktionsrichtlinien unterscheiden sich noch immer nicht grundlegend genug voneinander. Die Grenzen verschwimmen und mit ihnen die Nachhaltigkeit von Bio-Produkten und ihren selbst kreierten G\u00fctesiegeln. Wir alle sitzen in diesem einen Boot. Wir, als VerbraucherInnen, sind gefordert!<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachten wir den \u00f6kologischen Zustand unserer Erde im 21. Jahrhundert, so ist das sprichw\u00f6rtliche Glas nicht halb Voll, sondern schon mehr als halb leer! Zeit zum Neudenken! Sonst f\u00e4llt das 22. Jahrhundert aus!<\/p>\n\n\n\n<p>Viele von Uns warten, seit Jahrzehnten, auf die so dringend ben\u00f6tigte und richtungsweisende Umsetzung neuer, globaler umweltpolitischer Ziele auf nationaler und internationaler Ebene. Das Problem der \u00dcberfischung der Weltmeere ist nicht neu, die massive Gef\u00e4hrdung unserer Weltmeere, nicht erst seit dem Untergang der Exxon Valdez 1989 in Alaska und dem BP Oil Spill 2010 im Golf von Mexiko, \u00f6ffentlich bekannt. Das Alles ist nicht neu. Offizieller Umweltschutz muss sich, vor allem auf politischer und wirtschaftlicher Ebene grundlegend ver\u00e4ndern und verbessern. Leider ist immer noch nicht viel passiert. Nachhaltigen und revolution\u00e4ren Umweltschutz von nationaler und internationaler Wirtschaftspolitik zu erwarten, ist eine Illusion. Atomstrom, Kohleausstieg, Klimaschutz&#8230; Sollte sich nicht vor 20 Jahren schon etwas \u00e4ndern? <\/p>\n\n\n\n<p>Wir als Menschen, als B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und als VerbraucherInnen, wir m\/w\/d m\u00fcssen handeln! Zusammen, umsichtig, nachhaltig &#8211; ohne Grenzen in unseren K\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie entscheiden mit Ihrem Einkaufszettel! Wollen wir in Zukunft, regional und gr\u00fcn produzierte Lebensmittel kaufen oder wollen wir weiterhin die, auf Lohndumping und Ausbeutung basierende profitorientierte Discountpolitik unterst\u00fctzen? Kaufen wir regional und umweltorientiert, sind wir auf dem richtigen Weg. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4ndern wir unser Konsumverhalten, ver\u00e4ndern wir die derzeitigen Strukturen. Darin liegt Brisanz und liegt in unseren H\u00e4nden, in welche Richtung die Reise geht. M\u00e4rkte regulieren sich durch Angebot und Nachfrage. Bewusstsein schafft Ver\u00e4nderung und Verankerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir ben\u00f6tigen positive Ver\u00e4nderungen. Schluss mit Regulierung und r\u00fccksichtsloser Nutzung unseres Wassers! Unsere Ozeane, Meere, Seen, Fl\u00fcsse und B\u00e4che sollten mit mehr Respekt, mit mehr Achtung und mehr Liebe behandelt werden. Unsere Gew\u00e4ssersysteme verlangen dringend nach unserer Unterst\u00fctzung. Ihr Zustand erfordert Aufkl\u00e4rung! Viele unserer Fl\u00fcsse ben\u00f6tigen eine heilende Renaturierung und Reinigung, sie ben\u00f6tigen mehr aquatische Insekten, mehr Weichtiere und Wirbellose, mehr Krebse und mehr Fische &#8211; mehr Raum und mehr wildes Leben. Wasser ist unser Ursprung &#8211; keine Ware. <\/p>\n\n\n\n<p>Atlantischer Lachs sollte, unter diesen Umst\u00e4nden,nicht mehr zum Essen serviert werden. Wenn \u00fcberhaupt, dann sehr bewusst ausgew\u00e4hlt. Bewerten Sie bitte bei Ihrem n\u00e4chsten Einkauf, den Fisch in der Auslage oder das Filet aus der Gefriertruhe nach Ihrem Gef\u00fchl. Denken Sie an seine Lebensbedingungen, fragen Sie nach seiner Herkunft. F\u00fchlen Sie, ob es richtig ist diesen Fisch zu essen!<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gen die einheimischen Wanderfischprojekte erfolgreich und zugleich Vorbild f\u00fcr noch mehr Nachhaltigkeit und kollektives Engagement sein, um den Lebensraum Wasser, nicht nur f\u00fcr atlantische Lachse, Meerforellen und St\u00f6re zur\u00fcck zu gewinnen, sondern auch f\u00fcr Uns und unsere Kinder zu erhalten! M\u00f6gen sich die so dringend ben\u00f6tigten positiven Ver\u00e4nderungen so schnell wie m\u00f6glich einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Guten Appetit.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Was das Blut f\u00fcr den Menschen, ist das Wasser f\u00fcr die Erde.<\/p><cite>Hermann Lahm<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Links zum Thema Gew\u00e4sserschutz und Wiederansiedelung des atlantischen Lachs und der Meerforelle in deutschen Fl\u00fcssen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/wanderfische.eu\/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=38&amp;Itemid=101&amp;lang=de\" target=\"_blank\">Wanderfische ohne Grenzen \/ NASF Deutschland &#8211;  <\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Lachsprojekt.de (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/lachsprojekt.de\" target=\"_blank\">Lachsprojekt.de<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"ARGE-Ahr e.V. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.arge-ahr.de\" target=\"_blank\">ARGE-Ahr e.V.<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"IGLahn (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/iglahn.de\" target=\"_blank\">IGLahn<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Fario e.V. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/farioev.de\/wp\/bruthaus\/\" target=\"_blank\">Fario e.V.<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Der atlantische Lachs e.V. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.lachsverein.de\" target=\"_blank\">Der atlantische Lachs e.V.<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"AOLG e.V (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/okerlachs.de\" target=\"_blank\">AOLG e.V<\/a>. &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Fischereiverein Einbeck e.V. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/fischereiverein-einbeck.de\/projekte\/wiederansiedlung-des-atlantischen-lachses\/\" target=\"_blank\">Fischereiverein Einbeck e.V.<\/a> &#8211;  <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Leine Lachs e.V. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.leine-lachs.de\/\" target=\"_blank\">Leine Lachs e.V.<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Salmoniden- und Gew\u00e4sserschutz Mecklemburg Vorpommern e.V. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.salmonidenschutz.de\/\" target=\"_blank\">Salmoniden- und Gew\u00e4sserschutz Mecklenburg Vorpommern e.V.<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"North Atlantic Salmon Fund (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/northatlanticsalmonfund.org\/\" target=\"_blank\">North Atlantic Salmon Fund<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"wildsalmon.org (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/wildsalmon.org\" target=\"_blank\">wildsalmon.org<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"salmonnation.org (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/salmonnation.org\" target=\"_blank\">salmonnation.org<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Reddvillaksen (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/reddvillaksen.no\/\" target=\"_blank\">Reddvillaksen<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Atlantic Salmon Trust (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/atlanticsalmontrust.org\/\" target=\"_blank\">Atlantic Salmon Trust<\/a> &#8211; <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Conservation Fund (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.conservationfund.org\/our-work\/freshwater-institute\" target=\"_blank\">Conservation Fund<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover alignfull\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"wp-block-cover__image-background wp-image-1390\" alt=\"\" src=\"http:\/\/unsere-natur.art\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7482-1024x768.jpg\" style=\"object-position:50% 47%\" data-object-fit=\"cover\" data-object-position=\"50% 47%\"\/><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>Quellen:<\/p><cite>Fishbase.org &#8211; iUCnredlist.org &#8211; fishforward.eu &#8211; wikipedia.de &#8211; faz.de(Tirza Meyer) &#8211; fischratgeber.wwf.at &#8211; WWF.de &#8211; oeko-fair.de &#8211; worldoceanreview.com &#8211; greenpeace.de &#8211; Birdlife.org &#8211; istdasvegan.eu &#8211; mnf.no &#8211; youtube.com &#8211;  FFH-Gebiete.de &#8211; Deutschesee.de &#8211; FiBL.org  &#8211; miljostatus.no \/ environment.no &#8211; vetinst.no &#8211; seashepherd.org<br><br>Bild[1]: petworlds.net<br>Grafik[2]: Wikipedia<br>Bild[3]: Bild und Werbeslogan: Deutschesee.de<br>Bild[4]: vetinst.no &#8211; norwegisches Veterin\u00e4tamt<br>Grafik[5]: miljostatus.no \/ environmet.no &#8211; Norvegian Environment Agency<br>Bild[6]: Reddvillaks.no<br>Bild[7]: wanderfische.eu<br>Bild[8]: reed.edu<br>Bild[9]: Biokontakte.com<br>Bild[10]: seashepherd.org<br>Bild[11]: deutschlandfunkKultur.de<br><br>Zitat[I] von ffh-gebiete.de\/Arten-Steckbriefe <br>Zitat[II] von: Deutschesee.de <br>Zitat[III]: Wikipedia Eintrag zur Aquakukltur; FiBL.org<br>Zitat[IV]: istdasvegan.eu \/ mnf.no \/ youtube.com<br>Zitat Hermann Lahm aus Lahm, Aufzug zum Himmel Kilian-Verlag 2003<br>Text und Bilder:  \u00a9 Alexander Kirchner<br>Titelbild: wanderfische.eu<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lachs geh\u00f6rt weltweit zu den beliebtesten Speisefischen.  Deutsche VerbraucherInnen, k\u00f6nnen zwischen Bio-Lachs aus Aquakultur und, mit G\u00fctesiegel zertifizierten, Wildf\u00e4ngen w\u00e4hlen. Sorgenfreier Genuss zieht anders aus. Wieso und Warum der Lachs nicht mehr auf unsere Teller geh\u00f6ren sollte, eine Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4117,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[56,8,57],"tags":[53,51,54,55,52,20,27,21,60,59,18,58,61],"class_list":["post-1385","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gewaesserschutz","category-pflanzen-tiere","category-tierschutz","tag-aquakultur","tag-biolachs","tag-fishfarming","tag-konsum","tag-lachs","tag-nachhaltigkeit","tag-naturschutz","tag-protectwater","tag-savebirdlife","tag-savewildsalmon","tag-umweltschutz","tag-vogelschutz","tag-wanderfische"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":true},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1385"}],"version-history":[{"count":526,"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4039,"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385\/revisions\/4039"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/unsere-natur.art\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}